5 Gründe, warum Schnittstellen entscheidend für erfolgreiche Transporte sind

5 Gründe, warum Schnittstellen entscheidend für erfolgreiche Transporte sind

Um das Potenzial der Digitalisierung voll auszuschöpfen, sind der Austausch und die Vernetzung von Daten Grundvoraussetzungen. Im Transportmanagement bedeutet das, Systeme nach allen Seiten durchlässig zu machen. Schnittstellen sorgen dabei für den Datenfluss an die richtige Stelle, um qualifizierte Schlüsse zu ziehen. Erfahren Sie hier die fünf Gründe, warum Schnittstellen so wichtig für durchgängige Prozesse im Transport sind.

Wenn Daten das Öl des 21. Jahrhunderts sind, dann sind Schnittstellen die Pipelines.

1. Systemübergreifende Daten sind in Echtzeit verfügbar

Für einen reibungslosen Ablauf im Fuhrpark müssen verschiedene Systeme von ERP- und Speditionssoftware über Telematiklösung bis hin zum Warenwirtschaftssystem miteinander optimal kommunizieren. Wenn Daten nur isoliert an einer Stelle verfügbar sind, bleiben wichtige Informationen „stecken“ und können in anderen Bereichen nicht genutzt werden.

Über Schnittstellen lassen sich beispielsweise Ortungsdaten oder Daten aus dem Tachografen auch im Speditionssystem abbilden und für die Mautberechnung oder Auftragsplanung nutzen. Verfügt ein neues System über Schnittstellen zu Bestandssoftware, kann es auch viel besser in die Softwarelandschaft integriert werden. So müssen Unternehmen ihre bewährten Abläufe nicht verändern und können die Daten beispielsweise aus Telematiksystemen wie TachoWeb trotzdem nutzen.

2. Vernetzte Daten schaffen Mehrwert – von Big Data zu Smart Data

Hände mit Puzzleteilen als Symbol für Schnittstellen im TransportmanagementDie reine Verfügbarkeit von Daten reicht heute nicht mehr aus. Große Datenmengen müssen interpretiert werden, um informierte Entscheidungen treffen zu können. Stehen durch Schnittstellen Daten aus unterschiedlichen Systemen zur Verfügung, können diese vernetzt werden und liefern so zusätzliche Informationen. Durch intelligente Verknüpfung wertet DAKO beispielsweise FMS-Daten auf, so dass daraus Schlüsse für vorausschauendes Fahren gezogen werden können.

Die Vernetzung von Daten aus Fahrzeug, Fahrer, Auftrag und Kartenmaterial und die Verknüpfung dieser mit künstlicher Logik liefert auch Prognosen, etwa zum voraussichtlichen Ankunftszeitpunkt. Lieferunternehmen können so mit exakter Terminkommunikation punkten und ihre Kunden sofort über Verzögerungen informieren.

Denkbar ist ebenso eine Tourenplanung auf Basis von Topographiedaten aus Geoinformationssystemen, um Streckenprofile zu erstellen und den Verbrauch, besonders für E-Fahrzeuge, zu optimieren. In dieser „Veredelung“ der Daten liegt hohes Einsparpotenzial, das durch bloßes Sammeln der Daten nicht erreicht wird.

3. Herstellerunabhängiges Management im Fuhrpark

Vergleicht man Telematiksysteme von OEMs (Original Equipment Manufacturer) und Drittanbietern, sind OEMs auf die herstellereigenen Fahrzeuge ausgelegt. Bei Mischfuhrparks kommt es häufig zu Schwierigkeiten oder es ist schlichtweg nicht möglich, verschiedene Fahrzeugmodelle mit einem System auszustatten.

Diese Probleme gibt es bei Drittausrüstern wie DAKO nicht, da die Lösungen von Anfang an herstellerübergreifend entwickelt wurden. TachoWeb besitzt etwa u.a. Schnittstellen zu den größten OEMs wie Fleetboard, Volvo oder Scania sowie Navigationsexperten und anderen Telematikanbietern wie TomTom, Astrata und Vehco, weitere sind in Arbeit. So müssen Fuhrparkverantwortliche sich nicht je nach Fahrzeugmarke in verschiedenen Systemen anmelden, sondern können alle Fahrzeuge auf einer Plattform verwalten.

4. Zeitraubende Abstimmung zwischen Abteilungen entfällt

Durch Schnittstellen zu Bestandssystemen lassen sich andere Abteilungen auch nachträglich leicht andocken. Viele Daten werden in verschiedenen Bereichen benötigt. Beispielsweise braucht die Buchhaltung Daten zur Spesenabrechnung in ihrem System. Tachografen- und Ortungsdaten aus Telematiksystemen können hier von Nutzen sein, da etwa Grenzüberschritte ins Ausland aufgezeichnet werden. Auch Arbeitszeiten lassen sich per Schnittstelle einfach an die Lohnabteilung übermitteln.

Mit Apps wie der DAKO drive können Fahrer sogar Auftragsdetails und Scans von Dokumenten direkt senden, so dass überflüssige Papierkommunikation entfällt. Wenn allen Bereichen die jeweils benötigten Daten zur Verfügung stehen, spart das enorm Zeit.

5. Systeme passen sich an Anforderungen der Nutzer an

Schnittstellen machen Systeme im Transportmanagement flexibel und agil. Denn sie unterstützen eine modulare Struktur der Systeme, die so individuell anpassbar ist und auf verschiedene Anforderungen eingehen kann. Hier punkten auch Drittanbieter durch gebündeltes Wissen aus Kooperationen. Viele der Schnittstellen setzt DAKO etwa gemeinsam mit Partnern um, so dass Synergieeffekte entstehen können. Die Lösungen decken spezialisierte Funktionalitäten ab und lassen sich durch die umfassende Ausrichtung gleichzeitig universell für verschiedene Fuhrparkgrößen und -arten einsetzen.

Ein neuer Trend, der hohe Kompatibilität mit sehr geringem Integrationsaufwand verbindet, sind so genannte Micro Services. Der Name bezeichnet entkoppelte Prozesse, die einzelne Funktionen bereitstellen. Dabei liegt der Fokus auf einer Aufgabe, die zur Perfektion gebracht wird. Beispiel von DAKO sind etwa die Restlenkzeiten, die durch Algorithmen ermittelt werden und in verschiedene Systemen von Nutzen sein können. Dabei ist keine Komplettintegration nötig, Unternehmen nutzen nur die Funktion, die sie wirklich brauchen.

Fazit: Schnittstellen sorgen für transparente Prozesse und hohe Flexibilität

Die jetzt schon enorme Bedeutung von Schnittstellen im Transportmanagement wird in Zukunft immer weiter zunehmen. Transportunternehmen sollten bei der Systemauswahl deshalb unbedingt auf eine gute Anbindung und hohe Kompatibilität achten. Herstellerübergreifende Kooperationen mit sicherem Datenaustausch werden die Zukunft der IT-Landschaft im Transportbereich bestimmen. Nicht zuletzt steigern diese strategischen Kooperationen den Mehrwert für Nutzer.