Innovation & Forschung

Innovation & Forschung

DAKO forscht und entwickelt, um die Elektromobilität voranzubringen und die Umwelt zu schonen

Unsere Projekte

SMART DISTRIBUTION LOGISTIK

Luftaufnahme E-Fahrzeug mit SDL-Logo

Die Themen Klimaschutz und nachhaltige Transportkonzepte motivieren die DAKO, Elektromobilitätsprojekte im Bereich Nutzfahrzeuge voranzutreiben. Aufbauend auf den Ergebnissen des Projektes SMART CITY LOGISTIK beleuchtet die DAKO deshalb gemeinsam mit weiteren Partnern im Folgeprojekt SMART DISTRIBUTION LOGISTIK die Organisation der gesamten elektromobilen Verteilkette am Beispiel der Medienlogistik.

Die Branche der Medienlogistik befindet sich seit einigen Jahren im Umbruch und strukturiert im Zuge dessen auch ihre Geschäftsprozesse grundlegend um. In diesem Spannungsfeld ermöglicht der Einsatz elektrisch betriebener Fahrzeuge die Optimierung der Zustellprozesse. Das Projekt SMART DISTRIBUTION LOGISTIK verfolgt deshalb das Ziel, eine lernfähige IKT-Systemplattform zu entwickeln, über die in Feldversuchen der Einsatz von mindestens 40 Elektrofahrzeugen für die Zustellung von Zeitungen, Werbematerialien und Post in drei gemischten Flotten geplant, gesteuert und ganzheitlich optimiert wird. Die intelligente Systemlösung soll dabei die TCO (Total Cost of Ownership) der Fahrzeuge und speziell der Elektrofahrzeuge senken, so dass diese ab dem ersten Einsatzjahr wirtschaftlich sind.

Nach der erfolgreichen Bewerbung im Technologiewettbewerb „IKT für Elektromobilität III“ des Bundeswirtschaftsministeriums hat das Konsortium unter Leitung der DAKO im Mai 2017 seine Projektarbeit aufgenommen und damit verbunden eine Förderzusage in Höhe von ca. 4 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre zur Umsetzung der Entwicklungsidee erhalten. Das Gesamtvolumen des Projekts umfasst knapp 7 Millionen Euro. Bis Mitte 2020 sollen im Projektvorhaben Optimierungslösungen für Tages- und Rahmentouren sowie abschließend für ein Logistikkonzept mit mobilen Hubs entstehen. Mehrfachnutzungsmodelle und Anwendungsszenarien für die Cross-Company-Logistik werden dabei ebenso entwickelt, um die geforderte Wirtschaftlichkeit zu realisieren.

Neben DAKO besteht das Konsortium aus vier weiteren IT- und Logistikunternehmen (Sächsische Zeitung GmbH, LVZ Logistik GmbH, EPSa Elektronik & Präzisionsbau Saalfeld GmbH, eLOG Systembetrieb GmbH) sowie den Hochschulen Friedrich-Schiller-Universität Jena und Fachhochschule Erfurt.

Depot

Digitale Entwicklung, Produktion, Logistik und Transport im Rahmen der Luftfahrtindustrie

Als Vorreiter der Digitalisierung verfolgt die DAKO das Ziel, Unternehmen an allen Punkten der Lieferkette mit aussagekräftigen Daten und deren Vernetzung zu unterstützen. Viele Unternehmen schöpfen die Potenziale der Digitalisierung nur unzureichend aus. Und selbst gut vernetzte Prozesse hören meist an der Werksgrenze auf. Hier setzt die DAKO im Forschungsprojekt DEPOT mit Partnern aus Wirtschaft und Forschung an, um aktuelle Planungs- und Zustandsinformationen überbetrieblich zugänglich zu machen und so die Transparenz des gesamten Warenflusses zu verbessern.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer übergeordneten Systemplattform, die Echtzeitdaten für Fahrzeuge, Ladungsträger und Ladung erfasst, zusammenführt und sie allen Beteiligten der Supply Chain zur Verfügung stellt. Dies soll über standardisierte Schnittstellen im Sinne des Internet of Things erreicht werden. Darüber hinaus sollen die gewonnenen Daten entsprechend aufbereitet und ausgewertet werden, um mithilfe automatisierter Prognosen den Ressourceneinsatz zu optimieren und die Effizienz der logistischen Abläufe zu steigern. Als Anwendungsbereich ist die direkte Beschaffung des Flugzeugherstellers Airbus im Zusammenspiel mit den jeweiligen Transportdienstleistern vorgesehen.

Projektpartner aus verschiedenen Bereichen bringen ihre Expertise in das Verbundprojekt ein. Neben der DAKO GmbH, die ihr Knowhow für die sinnvolle Verknüpfung der Datenströme von Outdoor-Ortungstechnologien und digitalen Tachografen im Projekt einsetzt, gehören folgende Unternehmen und Institutionen zum Verbund: SAP SE, Liebheer (LII), Diehl Aviations (AOA), die Favendo GmbH, das Fraunhofer IFF sowie die Technische Universität Hamburg (TUHH). Der Verbundführer ist die Airbus Operations GmbH. Das Projekt ist im Januar 2018 gestartet und läuft über drei Jahre.

Collage aus Turbine, LKW und Flugzeug - Projekt Depot

SMART CITY LOGISTIK

Hand hält Papier mit ausgestanzter Weltkugel vor Blätterhintergrund

Die DAKO fördert kulturelle Projekte und die Landesentwicklung im regionalen Umfeld. Dazu gehören zukunftssichere Konzepte, die durch den Einsatz erneuerbarer Energien nicht nur der Kostenoptimierung dienen, sondern auch Umweltprobleme wie Luftverschmutzung und Lärmbelästigungen bewältigen.  Im Projekt SMART CITY LOGISTIK entwickelten wir gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft eine offene Systemplattform, die den effizienten Einsatz von Elektrofahrzeugen im innerstädtischen Lieferverkehr ermöglicht.

Das Thüringer Konsortium nahm, nach der erfolgreichen Bewerbung im Technologiewettbewerb „IKT für Elektromobilität II“ des Bundeswirtschaftsministeriums, im Juli 2013 seine Projektarbeit auf und erhielt in diesem Zuge eine Förderzusage in Höhe von ca. 4 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre zur Umsetzung der Entwicklungsidee. Das Gesamtvolumen des Projektes umfasste knapp 7 Millionen Euro.

Im Ergebnis stehen Handels- und Logistikunternehmen u.a. auf elektromobilitätsspezifische Prozesse angepasste und auf einer Internet-Plattform vernetzte Dienste für bestehende IT-Logistiksysteme zum intelligenten Flottenmanagement zur Verfügung. Im Verlauf dieses Forschungsprogramms wurden neue Konzepte und Technologien für das Zusammenspiel von intelligenter Fahrzeugtechnik im Elektroauto (Smart Car) mit Energieversorgungs- (Smart Grid) und Verkehrssteuerungssystemen (Smart Traffic) auf der Basis moderner Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) entwickelt.

Das Konsortium bestand neben DAKO als Konsortialführer aus 5 Thüringer IT- und Logistikunternehmen (Navimatix, EPSa, eLOG, TVT, BTF) sowie der Fachhochschule Erfurt und der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

sMobilityCOM

Im Rahmen des Technologiewettbewerbs „IKT für Elektromobilität III”, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie engagierte sich DAKO im Forschungsprojekt sMobilityCOM. Über drei Jahre entwickelte die DAKO gemeinsam mit weiteren Projektpartnern ein integriertes und vorausschauendes Lade- und Einsatzmanagement für e-mobilitätsbasierte PKWs bzw. Fahrzeugflotten.

Ziel des Forschungsprojekts war es, den Einsatz von Elektrofahrzeugen für ambulante Pfelegedienste wirtschaftlicher gestalten. Hierbei sollten die Stromkosten für die Nutzung der Elektrofahrzeuge unter anderem durch den Einsatz von Eigenstromgewinnung aus z.B. PV-Anlagen maßgeblich gesenkt sowie Flotten- und Lademanagement und Monitoring digital unterstützt und so optimiert werden. Gemeinsam mit drei Anwendungspartnern aus der mobilen bzw. ambulanten Pflegedienstbranche wurden die Entwicklungen des Forschungsprojekts erprobt. Hierbei wurden die Pflegedienste umfangreich bei dem Aufbau und der anschließenden Steuerung der Elektroflotten von DAKO und anderen Projektpartnern betreut.

Im Ergebnis zeigte sich, dass in der Pflegebranche bereits heute ein wirtschaftlicher Einsatz auf allen Touren absehbar ist. Außerdem entwickelten die Partner aus den Ergebnissen des Projekts Leitfäden u.a. zu Einsatzkonzepten, intelligentem Energiemanagement und E-Fahrzeugauswahl, die Unternehmen beim wirtschaftlichen Einsatz von Elektrofahrzeugen unterstützen. Im Zentrum des DAKO-Teilprojekts im Projekt sMobilityCOM stand die Entwicklung einer IT-Plattform, die durch Vernetzung und Optimierung ein effizientes Zusammenspiel aus Fahrzeugen, Tourensteuerung und kostenoptimaler Energiebereitstellung am Standort ermöglicht.

sMobilityCOM versammelte die Expertise von sechs Projektpartnern, neben DAKO sind das die envia Mitteldeutsche Energie AG, die INNOMAN GmbH, das Fraunhofer IOSB-AST, die MCS MICRONIC Computer Systeme GmbH sowie die HKW-Elektronik GmbH. Konsortialführer des Forschungsprojektes war die INNOMAN GmbH.

Elektroauto beim Aufladen

Sie interessieren sich für die von DAKO entwickelte Plattform? Unser Key Account Management berät Sie gern!

Kontaktfoto Alexander Rahtjen

Teamleiter Key Account Management

Alexander Rahtjen
  • +49 3641 22778 522

eMobilityCity

Luftaufnahme von Stadtlichtern bei Nacht

eMobilityCity ist ein Netzwerk für integrierte Elektromobilität mit dem Ziel, Elektromobilität in Thüringen noch weiter voranzubringen. Umgesetzt werden soll dies durch die Entwicklung von Lösungen aus einer Hand für Lade-, IT- und Beratungssysteme sowie Fahrzeuge.

Das Netzwerk hat nach erfolgreicher Bewerbung beim Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) im September 2015 seine Arbeit aufgenommen und eine Unterstützungszusage für die kommenden drei Jahre erhalten. In den nächsten drei Jahren möchte das Netzwerk eMobilityCity in Erfurt 300 Fahrzeuge und 150 Ladepunkte installieren als auch konkrete Vermarktungs- sowie Betreiberkonzepte integrieren.

Die Basis des Netzwerks und seiner Produkte bilden die Ergebnisse aus vorhergehenden Forschungen wie SMART CITY LOGISTIK und sMobilityCOM. Hinzu kommen künftig verschiedene Initiativen, die bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen unterstützen. Die eFlotten-Initiative und die eMobilitäts-Beratung sind die ersten beiden Initiativen. Damit werden Unternehmen, die mindestens fünf Fahrzeuge besitzen, mit Komplettangeboten aktiv angesprochen. Aber auch interessierte Unternehmen der Region werden von Fuhrpark- und Mobilitätsanalysen bis hin zum konkreten Umsetzungsvorschlag betreut und beraten.

Netzwerkpartner sind Thüringer Akteure, welche die Elektromobilität im Raum Thüringen ebenfalls voranbringen möchten. Dazu gehören: die Bauhaus-Universität Weimar, DAKO, EcoLibro GmbH, eLOG Systembetrieb GmbH, EPSa GmbH, Landeshauptstadt Erfurt, Fachhochschule Erfurt, Fraunhofer IOSB-AST, Friedrich Schiller Universität Jena, HKW-Elektronik GmbH, IMMS GmbH, Navimatix GmbH, pwp-systems GmbH, SWE Energie GmbH, TAF mobile GmbH und die Technische Universität Ilmenau.