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07.06.2017

Forschungsprojekt denkt gewerbliche Elektromobilität weiter

Unternehmen scheuen sich vor dem hohen Planungsaufwand, den sie hinter dem Einsatz von Elektromobilität in der City-Logistik vermuten. Diesen Ängsten will das Forschungsprojekt SMART DISTRIBUTION LOGISTIK entgegenwirken, durch digitale Unterstützung.

Elektromobilität ist im städtischen Verteilerverkehr wirtschaftlich einsetzbar. Das hat das Forschungsprojekt SMART CITY LOGISTIK bewiesen, das unter Federführung der DAKO GmbH erfolgreich durchgeführt wurde. Aber wie sieht es mit den besonderen Anforderungen für die Transportoptimierung aus? Welche Faktoren sind bei der Tourenplanung zu beachten? Und welche Rolle spielt dabei die Digitalisierung? Diese und weitere Fragen will das Folgeprojekt SMART DISTRIBUTION LOGISTIK beantworten, das im Mai 2017 gestartet ist, ebenfalls mit dem Konsortialführer DAKO.





Dabei nimmt das Projekt speziell die Medienlogistik unter die Lupe. Diese Branche ist einem starken Wandel unterworfen, da Presse immer mehr online konsumiert wird und Abonnenten wegfallen. Das führt zu einer Neuorientierung, beispielsweise durch eine Erweiterung des Angebots mit komplementären Leistungen wie Zustellung von Post oder Werbematerialien. Nach wie vor spielt sich die Belieferung aber auf den gleichen kurzen Routen mit häufigen Zwischenstopps ab – prädestiniert für den Einsatz von Elektrofahrzeugen.



SMART DISTRIBUTION LOGISTIK setzt es sich zum Ziel, eine zentrale dynamische Planungs- und Steuerungsplattform zu entwickeln, die den Einsatz der Fahrzeuge kontinuierlich entlang der gesamten Lieferkette optimiert. Die geforderte Wirtschaftlichkeit soll durch ein verzahntes Optimierungssystem auf unterschiedlichen Ebenen und mittels Mehrfachnutzung der E-Fahrzeuge realisiert werden. Konkret soll ein branchenübergreifendes Car-und Cargo-Sharing vom Transporter bis zum Lasten-Pedelec und von der Tageszeitung bis hin Nahrungsmitteln und zum eiligen Medikament entwickelt und erprobt werden. Dadurch können im Besonderen höhere km-Leistung pro Fahrzeug erreicht werden. Um die Komplexität zu stemmen, werden zunächst Optimierungslösungen für Tagestouren, anschließend Rahmentouren und abschließend für das Logistikkonzept mit mobilen Hubs entwickelt.



Mit dem Forschungsprojekt verfolgt die DAKO ihre Vision einer nachhaltigen Transportwelt weiter. Zum SMART CITY LOGISTIK Kongress am 13. und 14. September 2017 auf Schloss Ettersburg erhalten Interessierte erste Einblicke in das Vorhaben. Unter folgendem Link können Sie sich zur Teilnahme am Kongress anmelden: www.smartcitylogistik.de




SMART DISTRIBUTION LOGISTIK

// Transport industry
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15.05.2017

Schnittstellen sind entscheidend für die Logistik 4.0

Viele Fuhrparkbetreiber träumen von einem Komplettsystem, dass alle Bereiche des Transportmanagements abdeckt. Ein Anbieter allein kann das nicht oder nur mit immensen Qualitätsabstrichen leisten, aber eine Lösung gibt es trotzdem: Sie heißt Schnittstellen.

Um das Potenzial der Digitalisierung voll auszuschöpfen, sind der Austausch und die Vernetzung von Daten Grundvoraussetzungen. Im Transportmanagement bedeutet das, Systeme nach allen Seiten durchlässig zu machen. Dafür sorgen Schnittstellen, die eine sichere Kommunikation zwischen Systemen herstellen. Wenn Daten das Rohöl des 21. Jahrhunderts sind, kann man Schnittstellen als die Pipelines bezeichnen. Sie sorgen für den Datenfluss an die richtige Stelle, um qualifizierte Schlüsse zu ziehen.



Optimale Kommunikation zwischen Systemen



Das Thema Schnittstellen erweist sich als besonders entscheidungsrelevant für Flottenmanager, da für einen reibungslosen Ablauf im Fuhrpark verschiedene Systeme von ERP- und Speditionssoftware über Transportmanagementlösung bis hin zum Warenwirtschaftssystem miteinander optimal kommunizieren müssen. Ein besonders wichtiges Kriterium bei der Systemauswahl ist die Kompatibilität. Dritt­ausrüster sind dabei nicht an bestimmte Fahrzeugmarken gebunden. Unsere Lösungen haben wir von Anfang an herstellerübergreifend entwickelt. So gelingt auch die Anbindung von Mischfuhrparks problemlos.



TachoWeb besitzt u.a. Schnittstellen zu den größten OEMs wie etwa Fleetboard, Volvo und Scania sowie Navigationsexperten und anderen Telematikanbietern wie TomTom, Astrata und Vehco, weitere sind in Arbeit. Hinzu kommen Anbindungen an Frachtbörsen und Schulungssoftware sowie Speditions- und ERP-Software wie beispielsweise Initions, AIS, SoloPlan, LIS und SAP. Auch Speziallösungen gehören zum Schnittstellenportfolio von TachoWeb, etwa der Trailer-Telematikanbieter Blue Tree Systems, den DAKO kürzlich als ihren aktuellsten Kooperationspartner gewinnen konnte. Im ersten Schritt dieser Kooperation wurden hier beispielsweise Tachografendaten mitsamt den umfassenden Auswertungen integriert.



Kunden profitieren von gebündeltem Wissen



Schnittstellen haben enorme Bedeutung im Transportmanagement, die in Zukunft immer weiter zunehmen wird. Sie geben Anwendern die Möglichkeit, den geeignetsten Anbieter des jeweiligen Fachgebietes zu wählen, ohne sich auf eine kleine kompatible Menge beschränken zu müssen. DAKO besitzt mit mehr als zwei Dutzend Schnittstellen im TachoWeb und der vielseitigen Ausrichtung der Plattform bereits einen technologischen Vorsprung. Damit vertritt die DAKO die Auffassung, dass herstellerübergreifende Kooperationen mit sicherem Datenaustausch die Zukunft der IT-Landschaft im Transportbereich bestimmen werden. Nicht zuletzt steigern diese strategischen Kooperationen den Mehrwert für Nutzer.



Die direkte Kooperation mit Partnern hat einen weiteren Vorteil: eine stärkere Serviceorientierung. Supportfragen beantworten Spezialisten auf dem jeweiligen Gebiet. Die DAKO legt Wert darauf, jedem Unternehmen einen persönlichen Ansprechpartner zur Seite zu stellen, der bei Bedarf auch Kontakt zum entsprechenden Kooperationspartner herstellt.

// Transport industry
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19.01.2017

Tourensteuerung unter der Lupe

Für Transportunternehmen steht der reibungslose Ablauf von Aufträgen im Vordergrund – und der beginnt schon bei der richtigen Tourenplanung. Telematiklösungen versprechen Unterstützung, doch was genau leisten solche Systeme?

Wachsender Konkurrenzdruck, Digitalisierung der Transportkette und steigende Kundenanforderungen machen deutlich: Moderne Logistikplanung kommt ohne intelligente IT nicht mehr aus. Welches Potenzial in Telematiklösungen steckt, ist aber vielen gar nicht in vollem Ausmaß bewusst. Vorteile bringen sie vor allem dort, wo die schiere Masse an Daten und ihre Verknüpfungen für den Menschen zu komplex wird.





Das fängt schon bei der Auftrags- und Tourenplanung an. Herkömmliche Kartendienste lassen sich dafür zwar auch heranziehen, jedoch sind diese für PKW ausgelegt und zielen darauf ab, die schnellste Strecke von A nach B zu finden. Für Speditionen spielt es aber eine größere Rolle, welcher Kunde zuerst beliefert werden muss und welche Kosten bei den Touren entstehen. Da ist meist nicht die schnellste Route auch die effizienteste. In der Tourenplanung bei Telematiksystemen wie TachoWeb beziehen hochkomplexe Algorithmen verschiedene Variablen ein, um Touren optimal zu berechnen.





TachoWeb-Telematik-Tourenplanung





Touren planen – mehr als nur der Weg von A nach B



Der Nutzer bekommt von diesen komplizierten Operationen im Hintergrund nichts mit, er profitiert aber von der einfachen Bedienung der Plattform. Statt Zettelwirtschaft legt er Touren einfach mit Drag&Drop an, indem er Tourstopps von der Karte direkt in die Auftragsliste zieht. Per Knopfdruck lässt sich die effizienteste oder die schnellste Route berechnen. TachoWeb optimiert automatisch und berücksichtigt Zeit- und Kostenfaktoren, wie Maut- und Personalkosten, durchschnittliche Geschwindigkeiten und die festgelegten Lieferfenster. Die durchgehende Vernetzung von Disposition, Fahrer und Fahrzeug verkürzt auch die Kommunikationswege. Fertig geplante Touren lassen sich direkt auf das Navigationsgerät im Fahrerhaus senden, es sind keine zeitraubenden Telefonate oder Handnotizen nötig, die schnell zu Missverständnissen führen können.



Ausnahmefälle meistern



Im Idealfall läuft die Tour dann ohne Störungen ab. Doch jeder Fuhrparkmanager musste wohl schon mal Touren umgestalten, um Fahrerausfälle auszugleichen oder kurzfristige Aufträge einzutakten. Dann gilt es in kurzer Zeit herauszufinden: Welches Fahrzeug ist verfügbar? Wie sieht es mit der Lenkzeit der Fahrer aus? Gibt es noch Kapazitäten bei den Touren? Antworten auf diese Fragen bietet Fuhrparkmanagementsoftware wie TachoWeb ohne langwierige Recherche. Indem sie Daten miteinander vernetzt und sinnvolle Beziehungen herstellt, liefert sie die Grundlage für informierte Entscheidungen.



Tourenstatus live



Diese Vorteile kommen ebenso im Tourencontrolling zum Tragen. Mit der Fahrzeugortung sind Positionsdaten der Fahrzeuge jederzeit abrufbar. Das allein kann allerdings auch eine simple Ortungsbox. Was Telematiksysteme auszeichnet, ist die intelligente Verknüpfung und übersichtliche Darstellung der Daten. Gerade im hektischen Alltagsgeschäft ist es wichtig, den Überblick nicht zu verlieren und neben den sonstigen Aufgaben ein Auge auf die laufenden Touren zu haben. Dabei leistet das Tourmonitoring im TachoWeb unschätzbare Dienste. Minütlich laden die Statusanzeigen nach, so dass alle aktuellen Touren auf dem neuesten Stand sind. Kommt es zu Unregelmäßigkeiten, sind diese sofort farblich erkennbar.



Verlässliche Ankunftszeiten sind ein Kriterium, an dem Logistikunternehmen gemessen werden. Mithilfe der bereitgestellten Ortungsdaten können Speditionen ihren Kunden genau mitteilen, wann die Lieferung eintrifft. Im Fall von Verzögerungen ist es wichtig, frühzeitig zu reagieren und Kunden zu informieren. Was früher bestenfalls Schätzwerte waren, können heute Telematiklösungen punktgenau berechnen. Wechselt man vom Panoramablick auf alle Touren zur „Großaufnahme“ der einzelnen Tour, lässt sich der zeitliche Verlauf exakt nachvollziehen. Unter Einbeziehung von Verkehrs- und Ortungsdaten prognostiziert TachoWeb die voraussichtlichen Lieferzeiten und passt sie bei Verspätungen an. Das ermöglicht rechtzeitiges Eingreifen und transparente Kommunikation.



Hochentwickelte Fuhrparkmanagementsoftware zeigt sich durch ihre speziell programmierten Algorithmen als wertvolle Ergänzung im Fuhrpark. In der Tourensteuerung kann sie durch Kontroll- und Optimierungsfunktionen die Lieferzuverlässigkeit steigern, einen effizienten Ressourceneinsatz ermöglichen und die Dispo spürbar entlasten. Und das lohnt sich – nicht erst auf lange Sicht. 

// Transport industry
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