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Umweltzonen in Europa nehmen zu

Feinstaubbelastung und erhöhte CO2-Werte sind nach wie vor große Problem besonders in Ballungsgebieten. Immer mehr europäische Länder reagieren darauf mit der Einführung von Umweltzonen, auch in Deutschland gelten in vielen Großstädten Einfahrbeschränkungen, bisher meistens für Fahrzeuge unter der Euro4-Norm.

Die politischen Maßnahmen scheinen Wirkung zu zeigen, wenn auch noch nicht genug: Anfang Oktober veröffentlichte die Europäische Umweltagentur (EUA) einen Bericht zur Luftqualität 2017 in Europa, demzufolge die Werte sich langsam verbessern. Allerdings sind nach wie vor viele Menschen in Europa von hohen Schadstoffkonzentrationen betroffen, die die Gesundheit bedrohen: Über 7 Prozent der städtischen Bevölkerung im betrachteten Jahr 2015 waren etwa Feinstaubverschmutzung über dem EU-Grenzwert ausgesetzt, gemessen an den wesentlich strengeren WHO-Richtlinien waren es sogar über 82 Prozent. Die größten Emissionen verursachen Straßenverkehr, Landwirtschaft, Heizkraftwerke, Industrie und Haushalte.

Basierend auf diesen Erkenntnissen und in Anbetracht der immer lauter werdenden Rufe nach strengeren Einfahrrestriktionen sind zukünftig wohl noch mehr Umweltzonen zu erwarten. Jüngst gaben Straßburg und das Elsass die Einführung von Umweltzonen bekannt. Hier ist seit November 2017 die Crit'-Air Plakette Pflicht, deren Farbe bestimmt, welche Fahrzeuge an kritischen Tagen überhaupt fahren dürfen. Auch Brüssel kündigte eine Einfahrbeschränkung vorerst für vorerst Fahrzeuge der Euro-Abgasnorm 0 und 1 zum 1. Januar 2018 an. Besonders für Unternehmen im grenzüberschreitenden Transport machen es die vielen unterschiedlichen Bestimmungen nicht leicht, den Überblick zu wahren. Wir möchten eine kleine Unterstützung geben mit unserer Übersichtsliste, die Sie hier herunterladen können.

Quellen: https://www.verkehrsrundschau.de/ , http://www.busnetz.de/

  

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