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Höhere Bußgelder für Rettungsgassenblockierer und Mobilnutzer

Im September hat der Bundesrat über mehrere Bußgelderhöhungen entschieden, am 19. Oktober 2017 sind diese in Kraft getreten. Die Anpassungen betreffen das Blockieren der Rettungsgasse sowie die Nutzung sämtlicher mobiler Endgeräte. Fahrer, die Regeln zum Bilden der Rettungsgasse bei stockendem Verkehr missachten, müssen mit deutlich strengeren Strafen rechnen. So erhöht sich das Bußgeld hier mindestens auf das Zehnfache – 200 Euro statt bisher 20 Euro. Kommen dazu noch Gefährdung anderer oder Sachbeschädigung, erhöht sich das Bußgeld erneut, und ein einmonatiges Fahrverbot droht ebenfalls. Generell wird die Behinderung eines Einsatzwagens mit Blaulicht und Martinshorn mindestens mit 240 Euro und einem Fahrverbot von einem Monat bestraft, unabhängig von der Rettungsgasse.

Auch die Benutzung von Handys am Steuer zieht ab jetzt höhere Strafen nach sich: Mindestens 100 Euro statt bisher 60 Euro kostet das Bedienen des Mobiltelefons mit der Hand, hinzu kommt ein Punkt in Flensburg. Im Fall einer Sachbeschädigung müssen Fahrer mit 200 Euro, zwei Punkten sowie einem Monat Fahrverbot rechnen. Die Regelung betrifft nicht mehr nur Smartphones, sondern sämtliche mobilen Endgeräte wie Tablets, Laptops oder auch die manuelle Bedienung von Navigationsgeräten. Nur bei vollständigem Stopp und ausgeschaltetem Motor ist die manuelle Benutzung der Geräte erlaubt. Freisprechanlagen mit Sprachsteuerung sind nicht betroffen.

Ausführliche Infos finden Sie im Bußgeldkatalog.

Quelle: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de

  

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